Deine About-Seite ist der Ort, an dem du an potenzielle Subscriber appellierst, sich für deinen Newsletter anzumelden.

Die Leute, die auf diese Seite kommen, haben vielleicht schon ein oder zwei deiner Beiträge gelesen, dich in einem Podcast gehört oder sind an anderer Stelle auf dich und deine Arbeit gestoßen. Jetzt wollen sie mehr über dich erfahren.

Das ist deine Chance, eine engere Verbindung mit ihnen aufzubauen und sie neugierig auf deine Arbeit zu machen. Am besten gibst du ihnen also das an die Hand, wonach sie suchen: mehr Auskunft über deine Arbeit und warum sie wichtig ist – sowie über dich (und dein Team).

Achtung: Viele Publisher machen den Fehler und konzentrieren sich ausschließlich auf eine Beschreibung ihres Projekts und ihrer Entstehungsgeschichte – ohne ein überzeugendes Argument dafür zu liefern, warum die Leser:innen sich für den Newsletter anmelden sollten. Beides ist wichtig.

Steady macht es dir leicht, mit deiner About-Seite eine überzeugende Argumentation – mithilfe von nur drei Bauteilen: Überschrift, Untertitel und Beschreibung.

Kleiner Hinweis: Wenn du Steady nutzt, um Mitgliedschaften anzubieten, sieht die Formel für eine überzeugende About-Seite etwas anders aus: Tipps für einen Pitch deiner Mitgliedschaften, der wirklich sitzt.

Überschrift

Die Überschrift ist das Erste, was ins Auge fällt. Nutze den knappen Platz für eine große Wirkung. Nicht jede:r wird deine ganze Seite lesen. Stelle deshalb sicher, dass du das Wichtigste hier schon sagst. Eine prägnante Überschrift sollte zusammenfassen, was du zu bieten hast – und gleichzeitig einen Aufruf beinhalten, etwa “abonniere”, “mach mit” oder “unterstütze”.

Ein paar Beispiele:

"Abonniere den Newsletter, der afrodeutschen Stimmen eine Bühne gibt"

"Melde dich für Balcony Gardening Weekly an"

"Bird Brain Newsletter: Spüre deine unbewussten Vorurteile auf"

Untertitel

Mit dem Untertitel hast du die Möglichkeit, deinen Aufruf zum Abonnieren noch einmal zu unterstreichen. Beschreibe in einem Satz dein Projekt, die Themen, die du behandelst oder deine besondere Perspektive auf diese Themen. Frage dich dabei: Wie würdest du es deinen Freund:innen beschreiben? Was sind die wichtigsten Details, die du erwähnen solltest?

Wenn du dein Untertitel sitzt, kann es jetzt mit der Beschreibung losgehen.

Beschreibung

Hier kannst du tiefer ins Detail gehen und zum Beispiel erstmal etwas über den Hintergrund deines Projektes sagen. Worum geht es bei deiner Arbeit? Wie ist das Projekt entstanden – hast du versucht, eine Wissenslücke zu füllen, oder gab es eine Frage, die dir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte? Zeige deinen Leser:innen, was dich motiviert, damit sie zum Mitmachen inspiriert werden.

Achte dabei auf einen Tonfall, der zu dir passt. Für gewöhnlich kommt es gut an, wenn der Tonfall einem Gespräch unter Freund:innen ähnelt. Scheu dich auch nicht, dich ein bisschen persönlich zu zeigen oder aus dem Nähkästchen zu plaudern – besonders, wenn das Thema, das du beleuchtest, von persönlicher Bedeutung ist.

Aber Achtung: Im Idealfall nimmt dieser Teil der Beschreibung nicht allzu viel Platz ein. Ein, zwei Absätze sollten reichen, sodass du dann auf dein eigentliches Anliegen zu sprechen kommen kannst.

Passion und purpose

Zwei weitere Elemente sind entscheidend für eine überzeugende Beschreibung: passion und purpose.

Passion, also die Leidenschaft, ist das, was dich mit deiner Zielgruppe verbindet: die eine Sache, für die ihr euch alle begeistert und die euch antreibt. Das kann ein Thema sein, das euch am Herzen liegt, ein Hobby, ein gemeinsames Ziel. Unterstreiche diese Leidenschaft hier und hole deine Leser:innen damit ab.

Gehe dann zum purpose über: Warum ist es wichtig, dass die Leute bei deinem Projekt mit an Bord kommen? Welches Ziel werdet ihr gemeinsam erreichen können? Gib dem Ganzen einen Sinn. Das kann auch etwas ganz Einfaches sein – etwa einen Diskurs über ein wichtiges Thema starten.

Für passion und purpose brauchst du vielleicht nur je einen Satz. Wenn du aber beides abdeckst und damit deine Leser:innen begeisterst und ihnen einen Sinn gibst – dann werden sie ihrem Aufruf kaum widerstehen können.

Überlege dir schließlich, wie du deine Beschreibung abschließen willst: Ein persönliches Dankeschön, ein Aufruf oder eine einfache Handlungsaufforderung können allesamt effektive Wege sein, damit die Leser:innen schließlich auf "Abonnieren" klicken.

Bilder

Vergiss nicht, das Beste aus den dir zur Verfügung stehenden visuellen Mitteln zu machen.

Du kannst sowohl dein Logo als auch ein Titelbild auf deiner About-Seite hochladen. Außerdem kannst du Bilder oder auch ein kurzes Handy-Video in deine Beschreibung einfügen.

Mit Bildmaterial kannst du deine Beschreibung perfekt abrunden. Du kannst damit noch mehr Nähe aufbauen und zeigen, wer hinter deinem Projekt steckt. Ein wenig Augenkontakt kann hier viel bewirken.

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Sobald du die Beschreibung ausgefüllt und Bilder hinzugefügt hast, bist du fertig! Jetzt geht es nur noch ums Teilen, Teilen, Teilen. Ehe du dich versiehst, kannst du deine ersten Subscriber begrüßen, die mehr als bereit sind für deinen nächsten Newsletter.

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