Mithilfe deines Dashboards im Publisherbereich behältst du den Überblick über die wichtigsten Zahlen für dein Mitgliedschaftsprogramm.

Wir liefern dir hochrelevante Metriken in einer Übersicht, die du sofort verstehst. Du musst also keinen Data-Science-Kurs belegen, keine Angst!

Das Dashboard ist in verschiedene Elemente unterteilt, die dir Auskunft über Umsatz, Subscriber- und Mitglieder-Zahlen sowie Langzeitmetriken geben.

Monatsumsatz

An oberster Stelle steht die wichtigste Zahl: dein monatlicher Umsatz. Daneben siehst du eine etwas kleinere Zahl, die in Prozent angibt, wie sich dein Umsatz im Vergleich zu den vorangegangenen 30 Tagen verändert hat.

Darunter erscheint ein neuer Graph, der die Entwicklung deines Umsatzes über die vergangenen zwölf Monate darstellt. Die gestapelten Balken zeigen wiederkehrenden Umsatz von bestehenden Mitgliedern (grau), verlorenen Umsatz durch Kündigungen (rot) und neuen Umsatz durch neue Mitgliedschaften (grün). Bewegst du deine Maus über einen Balken, werden dir detaillierte Informationen zum jeweiligen Monat angezeigt.

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Beachte bitte, dass diese Summen nur der Orientierung dienen und du noch mit Steuern und Gebühren rechnen musst. Maßgeblich sind die Abrechnungen, die du monatlich per E-Mail erhältst oder im Bereich Auszahlungen herunterladen kannst.

Subscriber und Mitglieder

Unter dem Abschnitt mit deinem Monatsumsatz siehst du weitere Elemente, darunter die Boxen "Newsletter" und "Mitglieder".

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Mit Klick kannst du diese Boxen erweitern, um detailliertere Informationen zu erhalten. Bei "Newsletter" erhältst du Zusatz-Infos über neue und verlorene Subscriber sowie konvertierte Mitglieder. In der Box "Mitglieder" kannst du dir ansehen, welchen Status deine Mitglieder haben (etwa "Aktiv", "Probe-Mitglieder", "Gast-Mitglieder", "Auslaufend").

Conversion

Als "Conversion" wird bezeichnet, wenn du eine Person als Mitglied gewinnst, diese Person also "konvertierst" (vom Status Nicht-Mitglied zu Mitglied).

Für dich interessant ist vor allem, wie hoch die "Conversion" in zwei verschiedenen Gruppen ist: bei deinen Newsletter-Subscribern sowie bei Probe-Mitgliedern. (Natürlich nur, wenn du auch Subscriber sammelst oder Probe-Mitgliedschaften anbietest.)

Beides kannst du im neuen Dashboard ab sofort ablesen:

  • Öffnest du den Abschnitt Newsletter-Subscriber, siehst du, wie viele Newsletter-Subscriber in den vorangegenanen 30 Tagen zu zahlenden Mitgliedern geworden sind.

  • Im Abschnitt Neuigkeiten erscheinen einige Metriken, darunter wie viele Probe-Mitglieder sich während oder nach der Testphase entschieden haben, dich finanziell zu unterstützen.

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Achte genau auf diese Conversion und arbeite daran, dass sie hoch genug ist und bleibt oder besser sogar ansteigt. Denn so gewinnst du neuen Umsatz.

Es gibt verschiedene Wege, Subscriber in Mitglieder zu verwandeln. Die einfachste, effizienteste und deshalb unverzichtbare Methode: immer wieder auf dein Mitgliedschaftsprogramm hinweisen – mindestens zu Beginn und am Ende jedes Newsletters, den du verschickst, aber hin und wieder auch in einem Extra-Mailing und auf Social Media.

Gastmitgliedern könntest du kurz vor Ablauf des Probemonats eine persönliche Mail schreiben und sie dazu aufrufen, dein Projekt zu untersützen.

Churn

Ebenso wichtig wie die "Conversion" ist der "Churn", also wie viele Mitglieder beziehungsweise Umsatz du verlierst. Du findest diese Angabe im Abschnitt Neuigkeiten. Sie bezieht sich auf die vorangegangenen 30 Tage und ist in Prozent angegeben, also im Verhältnis zu deinem Gesamtumsatz.

Dass du ab und zu Mitglieder verlierst ist ganz normal. Eine durchschnittliche Steady-Publikation hat 2-3% Churn im Monat. Dafür kommen ja auch wieder neue Mitglieder dazu, und vielleicht kannst du sogar "gechurnte" Mitglieder irgendwann wieder zurückgewinnen.

Behalte diese Rate gut im Blick und beobachte Veränderungen: Wenn mal ungewöhnlich hoher Churn auftreten sollte kannst du überlegen, woran das gelegen hat. Oft passiert das etwa ein Jahr nach dem Start deines Mitgliedschaftsprogramms, weil dann viele Jahresmitgliedschaften auslaufen. Ebenso wichtig: daran arbeiten, deine Community zu stärken und so die Churn-Rate zu senken.

Langzeitmetriken und Abrechnungszeitraum

Wenn du Monats- und Jahrespakete anbietest, erscheint ganz unten rechts eine Box mit einem Kuchendiagramm, das dir anzeigt, wie hoch die Anteile deiner verkauften Monats- sowie Jahresmitgliedschaften sind. Du kannst diese Information entweder für die Anzahl der Mitglieder oder für Umsätze anzeigen lassen.

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Durchschnittsumsatz pro Mitglied

Im Abschnitt "Langfristig" findest du einige Langzeit-Metriken, die wichtig sind für die langfristige Planung deines Mitgliedschaftsprogramms. Darunter die Angabe, wie viel dir ein Mitglied im Durchschnitt pro Monat bezahlt. Der Durchschnittswert bei Steady liegt bei ungefähr 5,50 Euro pro Mitglied und Monat.

Je höher dieser Wert, desto besser – logisch. Beeinflussen kannst du das zum Beispiel mit den Preisen und der Gestaltung deiner Pakete.

Merkst du etwa, dass die meisten deiner Mitglieder das teuerste Paket kaufen? Dann wären viele von ihnen sehr wahrscheinlich bereit, mehr zu zahlen, was bedeutet, dass deine Preise zu niedrig sind.

Oder tummeln sich die meisten Mitglieder im niedrigsten Paket? Dann könntest du sie vielleicht mit attraktiven Gegenleistungen überzeugen, ein teureres Paket zu wählen.

Durchschnittlicher Lifetime-Umsatz eines Mitglieds

Der durchschnittliche Lifetime-Umsatz gibt an, wie viel Umsatz dir ein Mitglied insgesamt bringt, das heißt, wie viel ein Mitglied durchschnittlich von Beginn bis Ende einer Mitgliedschaft bezahlt.

Diese Zahl berechnen wir so: Wir multiplizieren die durchschnittliche Dauer einer Mitgliedschaft mit dem monatlichen Durchschnittsumsatz pro Mitglied.

Wir nutzen für diese Rechnung Steady-weite Daten, falls noch nicht genug projektbezogene Daten vorliegen. Steady-Mitglieder sind nämlich sehr treu: Die durchschnittliche Dauer einer Mitgliedschaft auf Steady beträgt drei Jahre.

Diese Metrik ist nicht nur interessant und zeigt, wie viel nachhaltiger Mitgliedschaften gegenüber Einzelspenden sind. Sie kann dir auch behilflich sein, wenn du Geld ausgibst, um Mitglieder zu gewinnen (zum Beispiel für Werbeanzeigen oder Dankeschön-Prämien). Als groben Richtwert empfehlen wir die Formel 1:4. Wenn du also etwa ein Viertel des Lifetime-Umsatzes zur Gewinnung eines neuen Mitglieds ausgibst, bist du im grünen Bereich.

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