Eine Paywall (oder Bezahlschranke) versteckt ausgewählte Inhalte (zum Beispiel exklusive Artikel) auf deiner Website. Sie fordert deine Besucher:innen dazu auf, Mitglied zu werden, um weiterlesen zu können. Eingeloggten Mitgliedern wird sie nicht angezeigt.
Inhalt & Design
Die Einstellungen der Paywall gelten sowohl für eine Paywall, die du auf einer externen Website als auch in Beiträgen auf Steady nutzt.
Auf der Paywall-Seite (Layers -> Paywall) im Steady-Backend kannst du deine Paywall einrichten.
➡️ Auf folgender Seite kannst du dir eine Vorschau der Paywall in den unterschiedlichen Varianten (sowie alle anderen Layer) anschauen: https://demo.steadyhq.com/
Durchlässige und undurchlässige Paywalls
Als erstes kannst du entscheiden, ob du eine harte, sprich undurchlässige, oder soft Paywall, sprich durchlässige Paywall nutzen möchtest. Letztere können Nutzer:innen wegklicken, ohne vorher Mitglied bei deiner Publikation werden zu müssen.
Mit der durchlässigen Paywall kannst du dein Publikum daran erinnern, dass deine Inhalte Wert haben und es sich lohnt, dafür zu bezahlen. Viele werden das ignorieren, aber du wirst trotzdem einen Teil der Leute damit überzeugen können.
Eine undurchlässige Paywall können Nutzer:innen nicht überspringen. So kannst du also deine Inhalte exklusiv für zahlende Mitglieder zugänglich machen. Mehr als 75% der Medienmacher:innen auf Steady nutzen eine harte Paywall.
Wie nutze ich die Paywall auf meiner externen Seite?
Der Rest des Artikels erklärt, wie du eine Paywall auf deiner eigenen Website einfügen kannst. Hier erfährst du mehr darüber, wie du eine Paywall in einem Post auf Steady hinzufügen kannst.
Um eine Paywall auf deiner eigenen Website zu nutzen, musst du erst Steady in deine Website integrieren. Es gibt dafür zwei Optionen, einmal via JavaScript Code Snippet oder via WordPress-Plugin. Es gibt Unterschiede zwischen diesen beiden Paywalls – überlege dir, welche Alternative für dich sinnvoller ist.
JavaScript | WordPress-Plugin |
funktioniert mit allen CMS-Systemen | funktioniert nur auf WordPress |
lässt sich durch Abschalten von JavaScript aushebeln – selbst wenn sie auf undurchlässig eingestellt ist* | lädt die Inhalte hinter der Paywall erst, wenn sich Nutzer:innen als Mitglieder autorisiert haben – sie kann also nicht durch das Abschalten von JavaScript ausgehebelt werden |
verändert bei Suchmaschinen nicht Auffindbarkeit und Rang | führt dazu, dass Inhalte hinter der Paywall für Suchmaschinen unsichtbar sind, was sich negativ auf die Auffindbarkeit der Seite auswirken kann |
* Es kann also trotz undurchlässiger JavaScript-Paywall sein, dass Nicht-Mitglieder auf deine Inhalte zugreifen. Eine Handvoll Leute mögen dies ausnutzen – unserer Erfahrung nach lohnt es sich aber nicht, sich darüber Sorgen zu machen. Im Normalfall wollen Mitglieder eine Publikation unterstützen und tun dies nicht primär, um exklusive Inhalte zu bekommen. Weit mehr gewonnen ist also, wenn du deine Energie in deine Arbeit steckst, die Beziehung zu deiner Community lebendig hältst – und es denen, die wollen, einfach machst, dich zu unterstützen.
Noch ein Hinweis: Wenn du den Checkout benutzt, beachte bitte, dass du die Paywall nicht auf derselben Seite einbauen kannst, auf der auch der Checkout erscheint.
Wie viel deiner Seite möchtest du hinter der Paywall verstecken?
Du entscheidest für jeden Artikel, ob und an welcher Stelle die Paywall greifen soll. Steady sorgt dann dafür, dass an dieser Stelle dein Artikel sanft ausgeblendet und von einem von dir gewählten Hinweis überlagert wird. Am besten du fügst die Paywall weit oben in deinem Beitrag ein, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Leser:innen sie überhaupt sehen.
Option 1: Verstecke den rest der Seite hinter der Paywall
➡️ Vorschau hier: https://demo.steadyhq.com/paywall-2-0/
Füge dazu einen neuen Absatz mit dem Schlüsselwort ___STEADY_PAYWALL___ in deinen Artikel ein. Alternativ zu dieser Methode kannst du statt des Schüsselworts auch ein unsichtbares HTML-Element einfügen, um die Paywall zu platzieren. Gehe dazu in den HTML-Editor deines Beitrags und füge folgenden Code ein:
<div id="steady_paywall" style="display: none;"></div>
Option 2: Verstecke nur einen Teil deiner Seite hinter der Paywall
➡️ Vorschau hier: https://demo.steadyhq.com/paywall-2-0-between-text/
Möchtest du die Paywall nur in einem bestimmten Bereich deiner Seite anzeigen, musst du dem umgebenden Container die CSS-Klasse steady-paywall-container geben. So könnte die Struktur beispielsweise aussehen:
<body>
<div id="sidebar">
Dieser Inhalt ist sichtbar
</div>
<div id="main">
<div class="entry-content steady-paywall-container">
Dieser Inhalt ist sichtbar
<div id="steady_paywall" style="display: none;"></div>
Dieser Inhalt ist hinter der Paywall
</div>
<div class="entry-footer">
Dieser Inhalt ist sichtbar
</div>
</div>
</body>
Option 3: Verstecke nur einzelne Elemente hinter der Paywall
➡️ Vorschau hier: https://demo.steadyhq.com/paywall-2-0-small/
Diese kleinere Variante der Paywall eignet sich hervorragend, wenn du nur einzelne Elemente auf deiner Seite verstecken möchtest – z.B. Bilder, Videos, Visualisierungen oder Download-Buttons. Sie belegt nur eine Zeile und blendet den Inhalt dahinter mit einem Unschärfeeffekt aus.
Wenn du diese Variante der Paywall verwenden möchtest, musst du ein Container-Element mit der CSS-Klasse steady-paywall-container und dem HTML-Attribut data-small definieren. So könnte dein Code beispielsweise aussehen:
<p>Dieser Inhalt ist sichtbar.</p>
<div class="steady-paywall-container" data-small="true">
<div id="steady_paywall" style="display: none;"></div>
<p>Dieser Inhalt wird hinter der kleinen Paywall versteckt.</p>
</div>
<p>Dieser Inhalt ist nach der Paywall wieder sichtbar.</p>
Erweiterte Einstellungen
Tracking-Parameter übergeben
Um den Erfolg deiner Marketing-Kampagnen oder die Konversionsrate einzelner Artikel zu messen, kannst du einen UTM-Campaign-Parameter an die Paywall übergeben. Diesen Parameter siehst du dann im CSV-Export oder kannst ihn per Zapier an andere Tools übertragen. Dazu musst du dem Paywall-Marker ein data-utm-campaign Attribut hinzufügen. Das könnte zum Beispiel so aussehen:
<div id="steady_paywall" data-utm-campaign="staging-paywall-campaign" style="display: none;"></div>
Steady Paywall und Kompabilität
Bitte beachte, dass die Paywall auf "Accelerated Mobile Pages" oder in Kombination mit Infinite Scrolling unter Umständen nicht funktioniert. Mehr Infos zur Kompatibilität von Steady-Intergrationen findest du hier.
Du hast eine Frage und in unserem Hilfebereich keine Antwort darauf gefunden? Dann kontaktiere uns gerne unter support@steadyhq.com.


