Eine Paywall (oder Bezahlschranke) versteckt ausgewählte Inhalte – zum Beispiel exklusive Artikel – auf deiner Website. Sie fordert deine Besucher:innen dazu auf, Mitglied zu werden, um weiterlesen zu können. Eingeloggten Mitgliedern wird sie nicht angezeigt.
So fügst du sie auf deiner eigenen Website hinzu – in drei Schritten:
Lege auf der Paywall-Seite fest, wie sie aussieht und ob sie durchlässig oder undurchlässig ist.
Integriere Steady in deine Website – via JavaScript-Snippet oder WordPress-Plugin.
Markiere mit
___STEADY_PAYWALL___, wo die Paywall greifen soll.
Der Rest dieses Artikels erklärt jeden Schritt. Möchtest du stattdessen eine Paywall in einen Beitrag auf Steady einbauen, findest du das hier: Wie du eine Paywall in deine Steady-Posts einbaust.
Inhalt & Design
Auf der Paywall-Seite (Layers -> Paywall) im Steady-Backend richtest du deine Paywall ein. Die Einstellungen gelten sowohl für eine Paywall auf einer externen Website als auch für Beiträge auf Steady.
Eine Vorschau der Paywall in den unterschiedlichen Varianten (sowie alle anderen Layer) findest du hier: https://demo.steadyhq.com/
Durchlässige und undurchlässige Paywalls
Zuerst entscheidest du, ob du eine harte (undurchlässige) oder softe (durchlässige) Paywall nutzen möchtest. Eine durchlässige Paywall können Nutzer:innen wegklicken, ohne vorher Mitglied deiner Publikation zu werden.
Mit der durchlässigen Paywall erinnerst du dein Publikum daran, dass deine Inhalte Wert haben und es sich lohnt, dafür zu bezahlen. Viele werden das ignorieren, aber du wirst trotzdem einen Teil der Leute damit überzeugen.
Eine undurchlässige Paywall können Nutzer:innen nicht überspringen – es gibt keinen Schließen-Button. So machst du deine Inhalte exklusiv für zahlende Mitglieder zugänglich. Mehr als 75 % der Medienmacher:innen auf Steady nutzen eine harte Paywall.
Paywall auf deiner eigenen Website nutzen
Um eine Paywall auf deiner eigenen Website zu nutzen, musst du zuerst Steady in deine Website integrieren. Dafür gibt es zwei Optionen: ein JavaScript-Snippet oder das WordPress-Plugin. Zwischen beiden gibt es Unterschiede – überlege dir, welche Variante für dich sinnvoller ist:
JavaScript | WordPress-Plugin |
funktioniert mit allen CMS-Systemen | funktioniert nur auf WordPress |
lässt sich durch Abschalten von JavaScript aushebeln – selbst wenn sie auf undurchlässig eingestellt ist* | lädt bei der harten Paywall die Inhalte (bis auf einen kurzen Anriss) erst, wenn sich Nutzer:innen als Mitglieder autorisiert haben – sie lässt sich dann nicht durch das Abschalten von JavaScript aushebeln. Bei der übersprungbaren (soften) Paywall wird der volle Inhalt ausgeliefert und nur visuell verborgen |
verändert bei Suchmaschinen nicht Auffindbarkeit und Rang | führt bei der harten Paywall dazu, dass Inhalte hinter der Paywall für Suchmaschinen weitgehend unsichtbar sind, was sich negativ auf die Auffindbarkeit auswirken kann; bei der soften Paywall bleiben die Inhalte für Suchmaschinen sichtbar |
* Es kann also trotz undurchlässiger JavaScript-Paywall sein, dass Nicht-Mitglieder auf deine Inhalte zugreifen. Eine Handvoll Leute mag das ausnutzen – unserer Erfahrung nach lohnt es sich aber nicht, sich darüber Sorgen zu machen. Im Normalfall wollen Mitglieder eine Publikation unterstützen und tun dies nicht primär, um exklusive Inhalte zu bekommen. Weit mehr gewonnen ist, wenn du deine Energie in deine Arbeit steckst, die Beziehung zu deiner Community lebendig hältst – und es denen, die wollen, einfach machst, dich zu unterstützen.
Hinweis: Wenn du den Checkout benutzt, kannst du die Paywall nicht auf derselben Seite einbauen, auf der auch der Checkout erscheint.
Wie viel deiner Seite möchtest du verstecken?
Du entscheidest für jeden Artikel, ob und an welcher Stelle die Paywall greifen soll. Steady blendet deinen Artikel an dieser Stelle sanft aus und überlagert ihn mit einem von dir gewählten Hinweis.
Füge die Paywall am besten weit oben in deinem Beitrag ein – so erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass Leser:innen sie überhaupt sehen. Für die Platzierung hast du drei Möglichkeiten.
Option 1: Den Rest der Seite hinter der Paywall verstecken
Vorschau hier: https://demo.steadyhq.com/paywall-2-0/
Füge dazu einen neuen Absatz mit dem Schlüsselwort ___STEADY_PAYWALL___ in deinen Artikel ein. Steady blendet dann alles darunter aus und zeigt deine Paywall an. Alternativ kannst du statt des Schlüsselworts ein unsichtbares HTML-Element einfügen: Gehe dazu in den HTML-Editor deines Beitrags und füge folgenden Code ein:
<div id="steady_paywall" style="display: none;"></div>
Option 2: Nur einen Teil der Seite hinter der Paywall verstecken
Vorschau hier: https://demo.steadyhq.com/paywall-2-0-between-text/
Möchtest du die Paywall nur in einem bestimmten Bereich deiner Seite anzeigen, gib dem umgebenden Container die CSS-Klasse steady-paywall-container. So könnte die Struktur zum Beispiel aussehen:
<body> <div id="sidebar"> Dieser Inhalt ist sichtbar </div> <div id="main"> <div class="entry-content steady-paywall-container"> Dieser Inhalt ist sichtbar <div id="steady_paywall" style="display: none;"></div> Dieser Inhalt ist hinter der Paywall </div> <div class="entry-footer"> Dieser Inhalt ist sichtbar </div> </div></body>
Option 3: Nur einzelne Elemente hinter der Paywall verstecken
Vorschau hier: https://demo.steadyhq.com/paywall-2-0-small/
Diese kleinere Variante eignet sich hervorragend, wenn du nur einzelne Elemente verstecken möchtest – z. B. Bilder, Videos, Visualisierungen oder Download-Buttons. Sie belegt nur eine Zeile und blendet den Inhalt dahinter mit einem Unschärfeeffekt aus.
Definiere dafür ein Container-Element mit der CSS-Klasse steady-paywall-container und dem HTML-Attribut data-small. So könnte dein Code zum Beispiel aussehen:
<p>Dieser Inhalt ist sichtbar.</p>
<div class="steady-paywall-container" data-small="true">
<div id="steady_paywall" style="display: none;"></div>
<p>Dieser Inhalt wird hinter der kleinen Paywall versteckt.</p>
</div>
<p>Dieser Inhalt ist nach der Paywall wieder sichtbar.</p>
Erweiterte Einstellungen
Tracking-Parameter übergeben
Um den Erfolg deiner Marketing-Kampagnen oder die Konversionsrate einzelner Artikel zu messen, kannst du einen UTM-Campaign-Parameter an die Paywall übergeben. Diesen siehst du dann im CSV-Export oder kannst ihn per Zapier an andere Tools übertragen. Füge dem Paywall-Marker dazu ein data-utm-campaign-Attribut hinzu. Das könnte zum Beispiel so aussehen:
<div id="steady_paywall" data-utm-campaign="staging-paywall-campaign" style="display: none;"></div>
Steady Paywall und Kompatibilität
Bitte beachte, dass die Paywall auf „Accelerated Mobile Pages“ oder in Kombination mit Infinite Scrolling unter Umständen nicht funktioniert. Mehr Infos zur Kompatibilität von Steady-Integrationen findest du hier.
Brauchst du noch Hilfe?
Schreib uns an support@steadyhq.com – wir helfen dir gern weiter.
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